1952

 

Der THW-Landesbeauftragte für Baden-Württemberg, Dr. Ing. Rudolf Schmid beauftragt Herrn Ing. Fritz Petri am 23.12.1952 mit der Planung und Organisation für den Aufbau eines THW-Ortsverbandes in Tuttlingen. 

 

 

 

1953

Aufbau und Ausbildung der Einheiten. Der Ortsverband erhält Material und ein erstes Fahrzeug. Insgesamt bleibt die Ausstattung aber dürftig, ebenso die erste „Unterkunft“ in der Olgastraße. 

1955

Im alten Oberamt erhalten die Helfer einen ersten Übungsraum zur Verfügung gestellt. Ebenso wirken die Helfer an einer Großübung an einem Bahnübergang mit, bei der ein Unfall zwischen einem Zug und einem Omnibus nachgestellt wird.

1956

Der erste Ortsbeauftragte, Herr Ing. Fritz Petri, wird offiziell bestellt.  Die Raumfrage ist nach wie vor unbefriedigend gelöst, doch beteiligt sich der Ortsverband an verschiedenen Übungen, baut Brücken und Stege in und um Tuttlingen.  

1957

Bei der Großübung bei der Firma Rieker zeigen die Helfer ihre Leistungsfähigkeit in Zusammenspiel mit Feuerwehr und DRK in der Öffentlichkeit.

 

1958

Bau eines Behelfssteges über die Bära und eines Hängesteges über die Donau.

1959

Mehrtägiger Großeinsatz des THW Tuttlingen bei einer Unwetterkatastrophe in Schramberg, wo neben Aufräumarbeiten auch eine Geröllsperre gebaut wird, um weitere Schäden zu verhindern.  Auf der Donau wird eine Großübung durchgeführt, wobei es um den Bau einer Seilbahn, einer Fähre und eines Tonnensteges geht.  Im Ludwigstal wird ein Steg gebaut, um die Reparatur einer Brücke zu ermöglichen.  

1960

Erdrutsch bei der Bronner Mühle, wo der Ortsverband Tuttlingen bei der Bergung von Verschütteten hilft. Zwei Personen können nur noch tot geborgen werden.  Das THW beteiligt sich an einer Großübung zur Waldbrandbekämpfung. Der weitere Ausbau des Ortsverbandes vollzieht sich konsequent. Es bestehen mittlerweile Bergungsgruppen und eine Gerätegruppe.  1961 -1964 Mehrmalige Einsätze zur Unterstützung der Feuerwehr bei Großbränden

1961 -1963

Mehrmalige Einsätze zur Unterstützung der Feuerwehr bei Großbränden, so u. a. beim Brand der Schlüsselbrauerei 1962 und 1963 beim Großbrand des Kurhotels Witthoh.  Seit 1963 wird der Sängersteg am Stadtgarten jeweils auf- und abgebaut, was eine enorme Leistung darstellt.  Ab 1965 steht für das Einrammen der Pfähle eine Rammfähre mit Explosionsramme zur Verfügung. Bei starken Regenfällen muss aufgrund von Schwemmgut der Steg immer wieder geschützt werden. 1978 wird der Steg durch eine dauerhafte Brücke ersetzt.   

1964

Bei der Großübung an der Karlschule zeigen die Helfer im Verbund mit der Feuerwehr und dem DRK ihr Können beim Bau einer Seilbahn.  

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