1965

Der Ortsverband unterstützt die Tuttlinger Feuerwehr bei den Aufräumarbeiten nach einem Brand in einer Omnibushalle und in einem Gummilager.  Auch diese Jahre stehen im Zeichen des weiteren Auf- und Ausbaus des Ortsverbandes, der intensiven Ausbildung und der Teilnahme an vielen, auch überregionalen Übungen. Die Grundlagen für die Tuttlinger Spezialität des Brücken- und Stegebaus wird weiter vertieft, ein Fachgebiet, auf dem sich der Ortsverband bis heute immer wieder profilieren kann. 

1967

Bei einer weiteren Großübung an der Donau präsentiert sich der Ortsverband mit weiteren sechs Ortsverbänden einer beeindruckten Öffentlichkeit, wo wiederum die Fähigkeiten im Bereich Wasserdienst, Brücken- und Stege Bau sowie anderen THW-spezifischen Tätigkeiten wie Freileitungsbau, Wasserversorgung und der Bau von Notunterkünften gezeigt werden.    

1968

Der Ortsverband muss zu einem seiner schrecklichsten Einsätze ausrücken. Bei Spaichingen ist ein Privatflugzeug vom Typ Comanche abgestürzt. Den Helfern bietet sich ein Bild des Grauens, keiner der vier Insassen überlebte das Unglück.  Einsätze bei einem Großbrand im Künzelsauer Kreis sowie nach Tornadoschäden in Pforzheim folgten.  

1970

Dieses Jahr bringt wieder viele Einsätze. So wird in Spaichingen bei der Bergung eines umgestürzten Krans geholfen.  Außerdem erfolgt der erste Auslandseinsatz des Ortsverbandes in Peru, als 5 THW-Helfer dort mehrere Wochen im Erdbebeneinsatz helfen. 

  

1972

Der Ortsverband Tuttlingen erhält eine erste eigene Unterkunft in der Gießstraße, was trotz der weiterhin beengten Raumverhältnisse einen enormen Schritt bedeutet. Man kann erstmals in den eigenen Räumlichkeiten die Ausbildung durchführen. Die Fahrzeuge sind weiterhin in Garagen weit weg von dieser Unterkunft untergebracht, was die Arbeit erheblich erschwert.  Im gleichen Jahr übernimmt der Ortsverband die Fernmeldezentrale HVB im Landratsamt.   

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